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Hausarbeit und Kinderbetreuung
Studie aus England zeigt: Mütter im Wert ihrer Arbeit unterschätzt
Beeindruckend: Im Durchschnitt leistet eine britische Mutter 74 Stunden Hausarbeit pro Woche. Müsste diese Leistung bezahlt werden, dann entspräche das einem Verdienst von umgerechnet rund EUR 742* pro Woche. So das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag des Finanzdienstleisters Legal & General durchgeführt wurde. Doch was passiert, wenn der Mutter etwas zustößt? Dann muss die Familie nicht nur den menschlichen Verlust verkraften, sondern steht plötzlich auch vor zusätzlichen und ungeahnten Ausgaben, beispielsweise für entsprechendes Haushaltspersonal. Ein finanzielles Risiko, das nicht nur viele Familien in Großbritannien, sondern auch in Deutschland unterschätzen.
Mehrere Jobs gleichzeitig, dass ist für viele Mütter Alltag. So kombinieren manche Mütter Vollzeitjob und Familie, andere sind alleinerziehend und arbeiten in Teilzeit, andere kümmern sich um den gesamten Haushalt und die Kindererziehung. Doch eins haben alle Mütter gemeinsam: Sie leisten viel für ihre Familien.
Durchschnittlich 74 Stunden wöchentlich arbeitet eine Mutter in Großbritannien für Haushalt und Kinder und gönnt sich im Schnitt nur 5 Stunden Freizeit. So lautet das Ergebnis einer Studie, zu der die britische Investment- und Versicherungsgruppe Legal & General Anfang 2009 1.000 Mütter und Väter in Großbritannien befragte. Legal & General führt diese repräsentative Umfrage unregelmäßig seit 1981 durch, um den Wert unbezahlter Arbeit insbesondere von Müttern zu ermitteln.
Wert der Hausarbeit wird unterschätzt
Risikolebensversicherung
Von den 74 Wochenstunden, die britische Mütter durchschnittlich für unbezahlte Haushaltstätigkeiten aufbringen, nimmt die Kinderbetreuung mit 33 Stunden die meiste Zeit in Anspruch, gefolgt von Putzen und Kochen mit 13 und 12 Stunden. Würde man für diese Leistungen entsprechendes Haushaltspersonal bezahlen, müsste man tief in die Tasche greifen: umgerechnet EUR 742* pro Woche (GBP 631) und somit rund EUR 39.000* pro Jahr (GBP 32.812). Ein erheblicher Kostenfaktor, der nicht nur den Briten, sondern auch den meisten Deutschen oft nicht bewusst ist.
„Familien sollten sich fragen: Wie bewältigen wir die anfallende Hausarbeit und Kinderbetreuung, die derzeit vornehmlich durch die Partnerin verrichtet wird, wenn ihr etwas zustößt. Man sollte nicht davon ausgehen, dass der erweiterte Familienkreis – zum Beispiel die Großeltern – oder die staatliche Hinterbliebenenabsicherung die entstehende Lücke ausreichend schließen können.“, so Norbert Ras von Legal & General.
Für alle Fälle Vorsorgen
Sollte der Mutter etwas zustoßen, müsste in den meisten Fällen Personal eingestellt werden, um ihr Fehlen auszugleichen. Für den Haushalt und die Kinderbetreuung entstehen so schnell hohe Kosten. Zwar hatten im Jahr 2009 57 Prozent der Befragten zumindest einen Teil dieses finanziellen Risikos durch eine Lebensversicherung – oft in Form einer Risikolebensversicherung – abgesichert. Doch über die Hälfte der Versicherungsnehmer setzt sich nicht kontinuierlich mit ihrer Hinterbliebenenabsicherung auseinander und passt diese nicht an Veränderungen der Lebenssituation, wie zum Beispiel ein weiteres Kind, an. Und der Anteil derer, die gar keine Hinterbliebenenvorsorge bspw. in Form einer Risikolebensversicherung haben, ist erschreckend groß.
Risikolebensversicherung Vergleich
Auch wenn die Ergebnisse bei einer entsprechenden Befragung in Deutschland vielleicht von denen in Großbritannien abweichen würden, so ist dennoch davon auszugehen, dass auch viele Familien hierzulande nicht ausreichend abgesichert sind. Und das der gesetzliche Hinterbliebenenschutz in der Regel nicht ausreicht, verdeutlicht unser Beitrag Risikoschutz für Familien unverzichtbar.
Die seit 1981 von Legal & General durchgeführten Umfragen zeigen deutlich: Der Wert unbezahlter Arbeit im Haushalt und in der Kinderbetreuung steigt stetig. Darum ist es wichtig, auch die Höhe der Versicherungssumme und des Todesfallschutzes bestehender Lebensversicherungen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Denn im Ernstfall reicht die Summe sonst nicht aus, um Kinderversorgung und Haushaltsführung sicherzustellen. Dass Beiträge für eine Risikolebensversicherung günstiger sind, als viele dies vermuten, können Sie sehr einfach in unserem Beispielrechner überprüfen.
* Zugrunde gelegter Umrechnungskurs GBP1 = 1,1766 EUR, Angaben gerundet.