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Legal & General
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Väter: Doppelt wertvoll!

Englische Studie bestätigt: klassisches Rollenbild verändert sich

Generationenwandel – auch Väter helfen immer mehr im Haushalt. Durchschnittlich 40 Wochenstunden arbeitet ein britischer Vater in seinem regulären Beruf und leistet noch zusätzlich 53 Stunden Hausarbeit. So das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag von Legal & General in Großbritannien durchgeführt wurde. Väter sichern somit den Lebensstandard ihrer Familie doppelt ab: zum einen durch ihr Einkommen und zum anderen durch ihren unbezahlten Einsatz im Haushalt. Jedoch wird dieser Aspekt bei der Risikovorsorge von den meisten Familien vergessen.

Hauptverdiener und Hausmann, moderne Väter meistern beide Rollen. Zusätzlich zu ihrem beruflichen Alltag leisten Väter heute auch einen großen Anteil an der täglichen Hausarbeit. Die klassischen Rollenbilder des erfolgreichen Karrieremannes und seiner fleißigen Ehefrau, die alle Hausarbeiten allein erledigt, haben ausgedient.

Mütter im Wert Ihrer Arbeit unterschätzt

Durchschnittlich 40 Wochenstunden arbeitet ein Vater in Großbritannien in seinem Beruf und verdient dabei monatlich rund 2.400 EUR* (durchschnittlicher Jahresbruttoverdienst in Großbritannien rund 24.500 GBP im Jahr 2008). Doch dies ist nicht der einzige Mehrwert, den Väter heute erbringen. Sie leisten außerdem noch 53 Wochenstunden, um Aufgaben im Haushalt und in der Kindererziehung zu übernehmen – insgesamt also 93 Arbeitsstunden pro Woche. Das ergibt eine Studie, zu der die britische Investment- und Versicherungsgruppe Legal & General Anfang 2009 1.000 Mütter und Väter in Großbritannien befragte. Legal & General führt diese repräsentative Umfrage seit 1981 unregelmäßig durch, um den Wert unbezahlter Arbeit zu ermitteln.

Hausarbeit kostet Zeit und Geld

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Im Vergleich zu den britischen Müttern, die durchschnittlich 74 Wochenstunden für die Hausarbeit aufbringen, ist der Arbeitsanteil der Männer mit 53 Stunden deutlich geringer. Müssten diese Arbeitsstunden aber durch entsprechende Haushaltshilfen geleistet und bezahlt werden, wären die meisten Familien in Großbritannien – aber sicher auch in Deutschland – von den Kosten überrascht: Umgerechnet 527 EUR* pro Woche (448 GBP) und somit rund 27.410 EUR* pro Jahr (23.296 GBP) würden dafür anfallen.

„Der ‚Wert’ der Väter bezieht sich heute nicht mehr auf die reine berufliche Arbeitsleistung und das damit verbundene Einkommen. Die unbezahlte Hausarbeit verdoppelt ihre Bedeutung und damit auch das finanzielle Risiko für ihre Familien. Da Mütter meist schon den Großteil der Hausarbeiten erledigen, können sie im Ernstfall oft nicht die zusätzlichen Aufgaben des Partners übernehmen, sodass dafür gegebenenfalls Haushaltspersonal bezahlt werden müsste. Vielen Familien ist dieser Aspekt bei der Risikovorsorge allerdings noch nicht bewusst“, so Norbert Ras von Legal & General.

Schicksalsschläge absichern

Würde dem Vater etwas zustoßen, müssen die Familien neben dem menschlichen Verlust somit noch zwei weitere Folgen ausgleichen: zum einen den Wegfall des Einkommens und zum anderen die fehlende Arbeitskraft im Haushalt. Allerdings hatten nur 63 Prozent der befragten Väter zur Absicherung solcher finanziellen Risiken eine Lebensversicherung – meist in Form einer Risikolebensversicherung – abgeschlossen. Hinzu kommt, dass sich über die Hälfte der Versicherungsnehmer nicht kontinuierlich mit ihrer Absicherung auseinandersetzen und nicht an Veränderungen der Lebenssituation anpassen. Und dass 37 Prozent der britischen Väter keine Lebensversicherung abgeschlossen haben, macht das Ausmaß mangelnder Todesfallvorsorge deutlich.

Hinterbliebenenschutz auch in Deutschland vernachlässigt

Zwar würde eine entsprechende Befragung in Deutschland sicher zu abweichenden Ergebnissen führen. Dass Familien aber auch hierzulande den Hinterbliebenenschutz vernachlässigen, zeigt eine Recherche der Zeitschrift €URO („Fürsorgliche Familienaufstellung“, Ausgabe 06/2010). Demnach hat sich die durchschnittliche Versicherungssumme von Risikolebensversicherungen in Deutschland zwar von etwa 57.000 EUR im Jahr 2000 auf rund 70.000 EUR im Jahr 2009 erhöht. Dies für eine bedarfsgerechte Absicherung der Hinterbliebenen aber viel zu wenig (siehe „Risikoschutz für Familien unverzichtbar“), was die Beispiele für die erforderliche Höhe des Todesfallschutzes verdeutlichen, die wir Ihnen auf unserer Seite Risikolebensversicherung – Bedarf ermitteln zusammengestellt haben.

Risikolebensversicherung Vergleich

Überprüfen Sie deshalb die Höhe der Versicherungssumme und des Todesfallschutzes Ihrer bestehenden Lebensversicherungen und passen Sie diese gegebenenfalls an. Denn im Ernstfall reicht die Summe sonst nicht aus, um Kinderversorgung und Haushaltsführung sicherzustellen. Wie günstig Beiträge für eine Risikolebensversicherung sind, können Sie sehr einfach in unserem Beispielrechner überprüfen.

* zugrunde gelegter Umrechnungskurs GBP1 = 1,1766 EUR, Angaben gerundet

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